Wein, Mut Und Entschlossenheit
Ein Lauer Frühsommer, die sonne strahlte auf mein helles Gesicht. Der wind wehte durch mein haar, und ich war umgeben von wunderschönen Vogelgesang. Es ist einfach wunderschön diese Sekunde zu genießen. Bevor mich meine Mutter aus meinen Gedanken Riss. "schwebst du den schon wieder mit keinem Kopf in den Wolken Clarissa, nun komm wir müssen das Wasser nachhause bringen.", klagte meine Mutter wieder über meinen tageträume. "ja Mutter.", erwiderte ich kurzbündig und mit einem kleinen lächeln im Gesicht.
Meine Eltern arbeiteten als Landwirte, mein Vater als Bauer auf einem Bauernhof und Meine Mutter auf einer Wein Plantage. Da uns trotz der harten Arbeit meiner Eltern oft das nötige Geld fehlte half ich jedes Wochenende bei meiner Mutter auf der wein Plantage aus. In der Woche lernte ich, und ging natürlich zur schule, passte dabei sogar auf meinen beiden jüngeren Brüder Louis und Conrad auf. Ich war schon immer eine Tagträumern, meine Eltern störte es nicht solange ich mich auf die wichtigen dinge des Lebens konzentrierte aber dies gelang mir leider nicht immer. Und somit musste ich oft aus meinen träumen auch wieder geweckt werden. Meiner Mutter war es wichtig das Ich etwas lernen sollte, etwas damit ich Kinder auch durchfüttern konnte ohne sorgen zu haben. Früher lief es für meine Eltern besser, sie wurden anständig bezahlt doch nachdem die Wein Plantage Verkauft wurde und der gute wein der dort angebaut wurde in Läden verkauft wurde ging es langsam aber sicher immer schlechter, die Arbeiter wurde nicht mehr anständig bezahlt. Dem Mann der diese Plantage geliebt hatte und sie selbst zuerst mit seinen eignen Händen aufzog gab es schon lange nicht mehr. Er starb und sein nerve verkaufte die gesamte Plantage.
Somit war alles etwas schwieriger, auch neue Arbeit zu finden die besser bezahlt wurde konnte meine Mutter gar nicht finden. wir lebten mitten in der Natur, um uns allen herum war die Natur und wir lebten von dem was wir anbauten. Jeder kannte jeden, das war nichts ungewöhnliches. Abgesehen von den kleinen Problemen lebten wir allerdings wirklich wunderbar. "Clarissa worüber hast du wieder nachgedacht?", fragte mich eine Freundin meiner Mutter. "ich habe über die Landschaft nachgedacht und wollte sie gerne malen.", sagte ich lächelnd und zwinkerte ihr zu. Sie erwiderte es wieder mit einem lächeln und machte weiter. Meine Tagträume halfen mir immer sehr bei meiner Leidenschaft das malen. Ich würde später am liebsten in die Stadt ziehen um Kunst zu studieren aber meine Mutter meinte das dies kein beruf mich Zukunft währe als ließ ich es meine Leidenschaft bleiben...
Als ich am Mittwoch Nachmittag von der schule kam fand ich meine Mutter ganz aufgelöst in der Küche am Essens tisch wieder. "Maman, was ist den passiert?", fragte ich sie und setze mich zu ihr an den Küchentisch. "sie wollen die wein Plantage schließen weil dieses Jahr die ernte nicht so gut war, sie sagten es sei ein zu großer Verlust, also werde ich jetzt auch noch meine Arbeit verlieren.", erwiderte sie und ich schluckte schwer. Ich wusste das dieses Geld uns besonders im wintern fehlen würde. Also beschloss ich still und heimlich für mich etwas zu tun. Ich wusste noch nicht genau was aber ich war fest entschlossen meiner Mutter und den anderen zu helfen.
Da es somit hieß das meine Mutter am Wochenende keine Hilfe dort brauchte beschloss ich zu dem Anwesen zu fahren. Ich wusste das ich dort nur einen Menschen treffen konnte. Andrés Neffen. Jedes Wochenende war er in dem Anwesen seines verstorbenen Onkels. Ich hoffte das er mir da vielleicht helfen könnte. Als ich jedoch an seiner Türe klingelte schlug er sie mir nur vor der Nase zu. Er hätte keine zeit um sich mit solchen Problemen rum zu schlagen. Das konnte und wollte ich nicht akzeptieren.
Immer wider versuchte ich mein glück, jedes Wochenende schon beschlagende zwei Monate. Er versuchte mich zwar ab zu wimmeln aber das war wohl schwieriger als er sich das vorgestellt hat. "was willst du den Clarissa, ich kann nichts da gegen machen, ich habe dieses Land verkauft!", motze er irgendwann genervt als ich wieder vor seiner Türe stand. "weißt du dein Onkel André würde das überhaupt nicht schön finden, er hatte immer etwas für die Leute übrig und half wo er nur konnte, du hast diese Menschen auf dem gewissen Luca!", erinnerte ich ihn dran und wollte gerade gehen um mich wieder in mein Auto zu setzten. Als Luca mich zurück rief. "warte Clarissa, ich versuche dir zu helfen, aber dafür will ich eine Bedingung stellen.", seufzte er. ich atmete tief durch und dreht mich um. "was für ein gefallen soll das sein?", schaute ich ihn skeptisch an. "das wirst du sehen wenn die zeit dafür gekommen ist.", erwiderte er und bat mich mit einer Handbewegung hinein.
Ich sah mich in aller ruhe um während Luca mich durchs haus in den garten führte. Dort saß eine hübsche junge Dame. "das ist meine Freundin Katarina, Liebling das ist Clarissa!", stellte er uns vor. "du bist also die kleine zecke die uns seit zwei Monaten nervt. "murrte sie herum stand auf und ging ins haus rein. ich sah Luca an und schmunzle ein wenig. "nimm es dir nicht zu herzen sie ist sehr schnell reizbar. "erwiderte er und bat mir einen Platzt an.
Während wir im garten saßen erzählte ich Luca von der Plantage auch den Grund wie die ernte so schief gelaufen ist, ich hatte lange und oft genug da gearbeitet um zu sehen das Herrschaften keine Ahnung von wein hatten, sie wollten die ernte immer wieder verändern, wollten das sie schneller wachsen. all das was wir niemals getan haben, was die ernte im nachhinein nur ruinierte. "ich verstehe langsam das Problem Clarissa doch nicht die Lösung.", erwiderte er irgendwann. "Luca du musst diese Plantage zurück kaufen, bitte alle aus unserer Region sind auf diese Jobs angewiesen und verkauf sie dann nicht mehr an märkte in der Großstadt das ist zu wenig für dich uns für die Leute, Verstehst du wir könnten alles etwas abändern, wir könnten diesen wein die diese Plantage abwirft zu dem besten wein machen den man in Frankreich kaufen kann, überall hin in die ganze Welt.", erklärte ich ihn die Lösung. "du bist bemerkenswert Clarissa, ich bewundere deinen Einsatz sehr auf für die Menschen aus der Region.", sagte er dann. Mit stockendem Atem blieb ich vor ihm stehen. "ich werde es mir durch den Kopf gehen lassen, schließlich habe ich noch eine andere Firma zu leiten!", sagte er zum Schluss und schickte mich dann heim.
Ich konnte zwar noch nicht mit guten Nachrichten nachhause kommen aber im tiefsten innerem wusste ich das ich Luca vertrauen musste.. In der zeit wo er nachdachte beendete ich meine schule, als Klassenbeste und widmete mich für ein Jahr meiner Malerei. Zumindest war das mein plan. "Clarissa du kannst kein Jahr mit malen verschwenden, du solltest überlegen in die Stadt zu ziehen um dort einen richtigen beruf zu erlernen.", klagte meine Mutter jeden Abend seit dem ich die schule hinter mich gebrachte hatte. Ich wusste was ich werden wollte, ich wusste nur nicht wann ich damit beginnen sollte. Ich wusste auch das meine Mutter es momentan ziemlich schwer hatte, doch ich wusste ich brauchte die zeit.
Langsam begann der Herbst, während niemand zuhause war außer meiner Mutter und ich, verbrachte ich diesen herrlichen Herbsttag damit die wunderschönen Landschaft zu malen, ich befreite meine Seele von all dem ärger und dem Frust der letzten Monate. "du kannst wirklich wunderbar malen.", hörte ich plötzlich eine mir bekannte stimme hinter mir. "Luca was machst du den hier?", fragte ich ganz entgeistert als ich ihn hinter mir stehen sah. "weißt du ich hab nachgedacht und habe das Land und die Plantage zurück gekauft, nun stellt sich ein Problem noch da!", erwiderte er grinsend. Mir einem plötzlichem strahlen im Gesicht fiel ich ihm um den hals. "das sind wunderbare Neuigkeiten aber welches Problem meinst du?", erwiderte ich und löste mich von ihm. "ich habe keine zeit dafür also brauche ich einen Art Manger für die Plantage und da dachte ich mir ich könnte dich ja fragen Obs du nicht an diesem Job interessiert währst.", erwiderte er dann. Sprachlos sah ich ihn an und nickte nur stumm, weiter sprechen konnte ich nicht, dieses Angebot war perfekt. "und wie ich ja gesehen habe malst du ziemlich gut, ich habe nebenbei eine Kunst Galerie und würde mich freuen wenn ich einige Bilder versteigern dürfte.", grinste er mich an. Ich war sprachlos und das dass erste mal in meinem ganzen leben. "wie komm ich zu dieser ehre?", fragte ich ihn irgendwann. "du hast mir die Augen geöffnet und mich daran erinnert das mein Onkel ein wunderbarer Mensch war und mich genau so erzogen hatte.", erklärte er mir.
Nachdem der nächste Frühling begann trat ich meinen neuen Job bei Luca an und kümmerte mich um die Plantage nebenbei verkaufte ich in seiner Galerie einige Bilder von mir, die meiner Familie und mir sehr halfen. Irgendwann hatte ich sogar genug Geld sparen können um ein Kunst Studium zu beginnen, trotzdem arbeitete ich weiterhin auf der Plantage, Luca bat mir seine Hilfe an und half mir immer etwas aus wenn ich Schwierigkeiten hatte, er war nicht nur mein Boss nein er war auch mein bester freund irgendwann geworden. Ohne seine Hilfe hätten wir niemanden helfen können und sogar ich hatte ihn geholfen, ich erinnerte ihn an sein früheres leben...
Was man aus der ganzen Geschichte wohl nur lernen konnte war das man manchmal einen guten freund an seiner Seite brauchte der einem die Augen öffnen konnte wenn man es selbst nicht mehr konnte..
Würde als buch bestimmt auch schön sein, bin total auf die anderen gespannt :)
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